Kleidung aus Bio-Baumwolle hat in den letzten Jahren verstärkt Einzug in die Textilbranche gehalten. Ähnlich wie bei Bio-Lebensmitteln werden die Konsumenten kritischer was Herstellung, Hautverträglichkeit und Qualität ihrer Kleidung betrifft. Man möchte keine Pestizide auf der Haut oder katastrophale Arbeitsbedingungen, Kinderarbeit oder Umwelt-verschmutzung unterstützen. Bei „Ökomode“ denkt manch einer bislang an langweilige Jutekleidung, doch dieses Vorteil ist ebenso überholt wie jenes, das Bio-Konsumenten „Körnerfresser“ sind. Längst haben Modedesigner fair hergestellte hochwertige Stoffe ohne „Chemiezusatz“ für sich entdeckt und bieten Modelabels eine breite Palette an stylisher „Green Fashion“ an. So fand parallel zur Modemesse „Bread & Butter“ unlängst in Berlin erstmals erfolgreich eine eigene Messe ausschließlich mit Öko-Mode statt, die „Key.to“.


Inzwischen ist Kleidung aus Bio-Baumwolle aber nicht nur vereinzelt in „konventionellen“ Modegeschäften zu finden oder im Internet zu bestellen. „Everyday is like sunday“ auf der Reichenberger Strasse bietet eine schöne und wachsende Auswahl an Shirts, Röcken, Kleidern, Hoodies und mehr – alles „öko“, fair und nachhaltig hergestellt und überhaupt nicht langweilig. Junge Berliner und Hamburger Modelabels wie „Slowmo“ oder „Fairliebt“ sind hier genauso vertreten wie englische Hersteller.


Wichtig ist uns, dass alles „bezahlbar“ ist. Hier gibt es keine exklusiven Designer-Einzelstücke, sondern Mode, die trotz nachhaltiger Herstellung und hochwertiger Qualität nicht teurer ist als konventionelle Markenlabels, die man aber mit besserem Gewissen an seine Haut lassen darf.

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